Über uns:
Das Badeschiff Wien ist weit mehr als ein gastronomischer Ort – es ist ein gelebter Raum, der nicht nur physisch erfahrbar ist, sondern auch symbolisch und sozial entsteht.
An Bord begegnen sich Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten: Gäste, Mitarbeiter:innen, Freund:innen und Fremde, mit und ohne Beeinträchtigung, Menschen aus verschiedenen Ländern, mit verschiedenen Religionen, sexuellen Orientierungen oder Lieblingsspeisen, Zugezogene und Einheimische – alle teilen dieselbe Freude am Neuen, dieselbe Offenheit gegenüber dem Anderen.
Unser Projekt „Special Gastronomics“ macht deutlich, was es heißt, Inklusion nicht als Ausnahme, sondern als Alltag zu leben. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten zusammen, teilen Verantwortung, Leidenschaft und Freude an ihrer Arbeit. Diese Gleichberechtigung schafft ein Umfeld, in dem jeder Mensch in seiner Besonderheit gesehen und geschätzt wird.
Alltägliche, selbstverständlich gelebte Inklusion macht das Badeschiff zu einem sozialen Mikrokosmos, in dem starre Grenzen zwischen „wir“ und „die Anderen“ aufgehoben werden. Sprachliche und kulturelle Vielfalt prägt die Atmosphäre: Sie schafft Nähe, weckt Neugier und verlangt gegenseitigen Respekt. Gemeinsam entstehen hier neue Formen des Miteinanders, in denen Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden.
Das Badeschiff liegt fest verankert im Donaukanal und schaukelt zugleich auf den Wellen, immer in Bewegung. Ein Raum zwischen Arbeit und Freizeit, Individualität und Gemeinschaft, zwischen der Welt, wie sie ist und der Welt, wie sie sein könnte. Ein Raum des Aushandelns und des Miteinanders – ein realer und imaginierter Ort, der weit über das bloß Sichtbare hinausreicht. Hier werden Grenzen nicht gezogen, sondern immer wieder neu verhandelt.
20 Jahre Badeschiff Wien
2018 Wiener Inklusiosnpreis
2025 Down Syndrom Award für gelebte Inklusion

